Die am längsten verwendete CEREC Keramik ist die VITA Mark II Keramik, eine Feldspatkeramik, die als monochromatische Blöckchen in vielen 3D- Master-Farben hergestellt wird. Außerdem stellt VITA aus demselben Material die mehrschichtigen VITA Triluxe Blöcke her, deren Schichten unterschiedlich intensiv eingefärbt sind. Die ab Januar 2007 erhältlichen Sirona Blocs sind ebenfalls aus Feldspatkeramik.
Die Ivoclar Empress CAD Blöcke (vormals ProCad) bestehen aus leuzit-verstärkter Glaskeramik und sind in den A-D-Farben in jeweils zwei Transluzenzstufen verfügbar. Auch Ivoclar bietet polychromatische Blöcke (Multi) an.
5.1 Festigkeit/Frakturverhalten
Keramiken, die in der Zahnheilkunde Verwendung finden, lassen sich aufgrund ihrer Mikrostruktur in zwei Gruppen einteilen:
- Optisch schmelzähnliche, ästhetische Keramiken, die einen Glasanteil von mehr als 50 % aufweisen. Durch Beigabe verschiedener Füller werden die physikalischen Eigenschaften wie Festigkeit, Härte, Abrasionsverhalten, Opazität und Farbe modifiziert.
- Strukturkeramiken für Gerüste, sogenannte polykristalline Keramiken, die aus Partikeln identischer Kristallstruktur bestehen. Diese relativ opaken Keramiken sind deutlich fester als Glaskeramik.
Fast alle Materialvarianten sind als konventionell verwendbare Labor keramiken und als schleifbare CEREC Keramiken verfügbar. Polykristalline Zirkonoxid- bzw. Aluminiumoxidkeramiken lassen sich nur mit der CAD-CAM-Technik bearbeiten.

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Fazit: CEREC/inLab kann alle relevanten Materialklassen von Dentalkeramiken bearbeiten und ist damit zukunfts sicher und universell einsetzbar. |
5.2 Abrasionsverhalten
Insbesondere Verblendkeramiken standen in dem Ruf, die Gegenbezahnung zu abradieren und selbst abrasionsresistenter zu sein als der Zahnschmelz. Krejci hat bereits 1991 gezeigt, dass VITA Mark II dasselbe Abrasionsverhalten zeigt wie natürlicher Zahnschmelz.
Die Oberflächen von CEREC Restaurationen wird müssen entweder poliert oder glasiert werden. Auf die Abrasivität gegenüber Schmelz ergibt sich kein Unterschied.
Im Vergleich mit Gold zeigt VITA Mark II keinen signifikanten Unterschied in der Abrasivität und wird auch selbst vergleichbar zu Gold abradiert.
Fazit: CEREC Keramiken schonen den Antagonisten und zeigen ein goldähnliches Abnutzungsverhalten. |
Quellen: Kelly R, Machinable Ceramics. In Mörmann WH (ed.) State of the Art of CAD/CAM Restorations, 20 Years of CEREC, Berlin: Quintessence, 2006: 29–38 Krejci I, Wear of CEREC and Other Restorative Materials. In Mörmann WH (ed.) International Symposium on Computer Restora tions, Berlin: Quintessence, 1991: 245–251Al-Hiiyasat AS, Saunders WP, The abrasive effect of glazed, unglazed, and polished porcelain on the wear of human enamel, and the influence of carbonated soft drinks on the rate of wear. Int J Prosthodont; 10: 269–282